Gotte-Göttibatze - finanzielle Unterstützung für Familien

Jedes zehnte Kind in der Schweiz ist von Armut betroffen. Das kann gesundheitliche Gefährdung und soziale Isolation bedeuten. Die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten ist ihnen aus finanziellen Gründen oft nicht möglich. Pro Juventute Kanton Bern will das ändern. Sie will diesen Kindern und Jugendlichen die Integration in die Gesellschaft erleichtern und ihnen eine Perspektive geben. Kinder und Jugendliche sollen in einem Umfeld aufwachsen dürfen, das sich um sie kümmert und ihnen Geborgenheit verleiht.

Pro Juventute Kanton Bern unterstützt Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren im Kanton Bern, zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten. Sie ermöglicht Erlebnisse und Erfahrungen in den Bereichen Sport und Bewegung. Dabei ist uns die Chancengleichheit, die Förderung von Gemeinschaft und die Bildung von Identität ein besonderes Anliegen.

Das Antragsformular für den Pro Juventute Gotte-Göttibatze sowie das Merkblatt mit den Richtlinien und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie in der Info-Box.

Die finanziellen Leistungen sind in der Regel eine einmalige Leistung pro Kalenderjahr und Kind, maximal zweimal in der Folge. Die Gesuche können von Erziehungsberechtigten oder von sozialen Institutionen eingereicht werden. Für die Prüfung ist ausschliesslich das Antragsformular von Pro Juventute Kanton Bern zu verwenden und schriftlich mit den nötigen Unterlagen einzureichen.

Als Grundlage zur Berechnung der finanziellen Hilfen dient das Handbuch der Berner Konferenz für Sozialhilfe, Kindes- und Erwachsenenschutz (BKSE). Bei Familien, welche Sozialhilfebeiträge beziehen, werden nur Kosten übernommen, welche nicht sozialhilfeberechtigt sind (Richtlinien und kantonale Sozialhilfegesetzgebung).

Pro Juventute Kanton Bern behält sich vor, die Höhe der Unterstützung selbst festzulegen sowie einzelne Sportarten und Aktivitäten von der Unterstützung auszuschliessen (z.B. Reiten/Golf, Schiesskurse, Extremkampfsportarten). Jedes Gesuch wird daher sorgfältig einzeln geprüft und innert 5-6 Arbeitswochen beantwortet. Eine Ablehnung wird schriftlich begründet. Die Entscheide sind definitiv, es wird keine weiterführende Korrespondenz geführt.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel direkt an die Institutionen, Vereine und Anbieter der Aktivitäten.